Altenberg (pst). – Mit den Junioren-Weltmeisterschaften im SachsenEnergie Eiskanal schloss die Saison im Skeleton ab. Mit dabei war Niels Sommer vom BRC Hallenberg, für den es der erste Wettbewerb in diesem Winter war. Sommer war der einzige Sportler aus dem Bereich des Nordrhein-Westfälischen Bob- und Schlittensportverbandes (NWBSV) bei der Junioren-Weltmeisterschaft. Während Sommer bereits JWM-Erfahrung besitzt, war es für die anderen Deutschen Emil Schäfer (BSC Sachsen Oberbärenburg), Martin Buchheim (RRC Zella-Mehlis) und Niklas Brandtner (Unterhaching) eine Premiere.
Für die deutschen Skeletoni galt es gegen die zum Teil Weltcup erfahrene Konkurrenz, Wettkampfpraxis zu erlangen beziehungsweise wieder zu erlangen. Sommer griff im ersten Lauf erst als 24. und letzter Starter des Durchgangs ins Rennen ein. Dabei fand er trotz guten Starts nicht den Weg nach ganz vorne und wurde Zwölfter. Im zweiten Lauf gelang mit 57.32 Sekunden die viertschnellste Zeit. Am Ende brachte dies beim Sieg von Yaroslav Lavreniuk (Ukraine) vor Dāvis Valdovskis (Lettland) und Yu Guoqing (China) Rang zehn. Weil Schäfer und Buchheim sich als Siebter und Achter besser platzierten, war Sommer nicht beim Team-Wettbewerb mit dabei. Im Vorjahr war Sommer bei der JWM in St. Moritz Elfter geworden.
Degenhardt und Rosenthal ohne Start in Altenberg Dritte im Gesamt-Weltcup
Bevor die Skeletoni in Altenberg das Zepter übernahmen, fanden zum Abschluss des Weltcups in Sachsen die Wettbewerbe im Rodeln statt. Nicht am Start waren Jessica Degenhardt (RRC Altenberg) und Cheyenne Rosenthal nach einem Trainingssturz. Die aus Winterberg-Silbach hatte sich an den Rippen verletzt und somit musste das sächsisch-sauerländische Duo auf Degenhardts Heimbahn auf die Teilnahme verzichten. Darüber tröstete ein wenig die Auszeichnung für den dritten Platz im Gesamtweltcup hinweg. Die Österreicherinnen Selina Egle und Lara Kipp feierten sowohl den Sieg in Altenberg als auch im Gesamtweltcup. Zweite wurden jeweils Dajana Eitberger (RC Ilmenau) und Magdalena Matschina (SV Bad Feilnbach). Für Eitberger war es das letzte Rennen der Karriere.
Foto: Arvid Kaffke / BSD
