EM-Bronze für Jacqua Pfeifer

Skeletoni der RSG Hochsauerland erobert Platz zwei in der Gesamtwertung des Weltcups / Platz 21 für Hannah Neise

St Moritz (pst). – Der fünfte Platz im Weltcup war es erneut für Jacqueline Pfeifer von der RSG Hochsauerland, wie eine Woche zuvor beim Heim-Weltcup in der Winterberger VELTINS-EisArena. Die Platzierung bedeutete bei der Race-in-Race ausgetragenen Europameisterschaft Bronze für die Skeletoni der RSG Hochsauerland. Hinter der Siegerin und neuen Führenden im Weltcup, Kim Meylemans aus Belgien, der US-Amerikanerin Kelly Curtis, der Brasilianerin Nicole Silveira und der Britin Tabitha Stoecker brachte die Zeit 2:22.25 Minute einen Rückstand von 1,24 Sekunde auf die Siegerin für Pfeifer. Auf Stoecker fehlten zwei hundertstel Sekunden für die Brachbacherin und somit auf EM-Silber. Im Gesamtweltcup eroberte Pfeifer allerdings Rang zwei hinter Meylemans, die von der Österreicherin Janine Flock die Spitze übernahm.

Pfeifer, die nach dem ersten Durchgang noch Dritte war, zog folgendes Resümee: „Summa summarum ist alles in Ordnung. Gesamtwertung Rang zwei, Bronze bei der EM, aber es ärgert mich doch, weil das Weltcup-Podest heute wieder drin gewesen wäre. Ich muss da nochmal reinschauen, wo ich genau die Zeit verloren habe – wahrscheinlich gleich wieder oben am Start. Es war knapp, ich hätte den dritten Platz gerne mindestens gehalten. Meine Form passt und ist auf jeden Fall konstant. Es ist immer noch so ein Ausreißer am Start mit dabei. Es heißt jetzt noch, ein paar kleinere Sachen anzupassen, dann bin ich für den weiteren Weg optimistisch. Die wärmeren Temperaturen heute waren definitiv angenehmer als bei minus 18 Grad zu fahren.“

Hannah Neise verpasst als 21. die Top 20
Wie bereits beim Jahresauftakt auf ihrer Heimbahn als 19. lief für Hannah Neise in der Schweiz unter den eigenen Bedingungen der Natureisbahn nicht viel zusammen. Mit Rang 21 verpasste die Sportlerin des BSC Winterberg die Top 20. Die anderen Deutschen Susanne Kreher (Dresdner SC) und Corinna Leipold (WSV Königssee) wurden Sechste und 13..

Platz vier für Felix Seibel beim Europacup in Innsbruck
Im Europacup im Skeleton hatte der Nordrhein-Westfälische Schlittenbund mit Felix Seibel ein Eisen im Feuer. Der Sportler des BRC Hallenberg erkämpfte sich dank eines starken Laufs Rang vier beim Sieg des Individual Neutral Athlete Vladislav Semenov im ersten von zwei Skeleton-Europacups in Österreich.

Foto: IBSF / Viesturs Lacis