Innsbruck/Lillehammer (pst). – Nach dem erfolgreichen Saisonauftakt mit zwei Siegen in Cortina d‘Ampezzo feierte Bobpilotin Laura Nolte (BSC Winterberg) erneut ein erfolgreiches Wochenende. In Innsbruck gelang Platz zwei im Monobob und im Zweierbob mit Anschieberin Deborah Levi (SC Potsdam) der Sieg mit jeweiliger Laufbestzeit vor dem US-amerikanischen Duo Kaysha Love und Sylvia Hoffman.
Als weitere Athletin aus dem Bereich des Nordrhein-Westfälischen Bob- und Schlittensportverbandes (NWBSV) durfte sich Anschieberin Leonie Fiebig (BSC Winterberg) mit Pilotin Kim Kalicki (TuS Eintracht Wiesbaden) über Platz drei freuen.
Neele Schuten (TV Gladbeck) und Pilotin Lisa Buckwitz (BRC Thüringen) als dritter deutscher Bob verpassten nach Rang drei im ersten Lauf nach der siebtbesten Zeit im zweiten Durchgang das Podest um 16 hundertstel Sekunden. Im Monobob war Buckwitz Dritte hinter Love und Nolte. Kalicki wurde dort 17..
Nolte und Levi hatten im Zweier vier Zehntel Vorsprung auf Platz zwei. Daher sagte die Pilotin: „Die Fahrten waren tatsächlich sehr, sehr gut. Klar nach der Kurve 13 kriegen einen Hit, aber das ist fast unvermeidbar. Ich bin sehr zufrieden.“ Mit Blick auf den kommenden Weltcup in Lillehammer und die einwöchige Pause ergänzte Levi: „Es geht nach Frankfurt, dort wird Athletik trainiert, weil es die Woche drauf zum nächsten Weltcup geht.“
Vier Mal Gold für Candrix in Norwegen / Seibel mit zwei Mal Silber
Im norwegischen Lillehammer fanden in diesen Tagen bereits die Europacups im Bob und Skeleton statt. Äußerst erfolgreich war dabei die Bobpilotin Charlotte Candrix, die zwei Siege im Monobob und zwei Siege im Zweierbob einmal mit Anschieberin Anabel Galander (SC Magdeburg) und einmal mit Lena Brunnhübner (Eintracht Frankfurt) einfuhr. Zwei Mal Silber gab es für Skeletoni Felix Seibel (BRC Hallenberg), der sich in Lillehammer nur dem Chinesen Yan Wengang geschlagen geben musste
Foto: Viesturs Lacis/ IBSF
