Laura Nolte gewinnt EM-Silber und Bronze

Bobpilotin des BSC Winterberg in St. Moritz erfolgreich

St. Moritz (pst). – Aus Sicht des Nordrhein-Westfälischen Bob- und Schlittensportverbandes (NWBSV) war es ein erfolgreiches Wochenende beim Weltcup und der Europameisterschaft in der Schweiz. Laura Nolte holte unter anderem zwei EM-Medaillen in St. Moritz. Die Bobpilotin des BSC Winterberg hatte zwar einen nicht so guten Start mit Platz elf im ersten Lauf im Monobob. Beim Sieg der Australierin Bree Walker vor der Schweizerin Melanie Hasler und der Österreicherin Kathrin Beierl fuhr Nolte, Monobob-Europameisterin von 2025, hinter Olympiasiegerin Kaillie Armbruster Humphries (USA) und der Kanadierin Melissa Lotholz schließlich noch auf Weltcuprang sechs und sicherte sich als drittbeste Europäerin EM-Bronze.

Im Zweierbob trat Nolte mit ihrer Vereinskollegin Leonie Kluwig an. Im ersten Lauf fuhren die beiden BSC-Sportlerinnen auf Rang sechs mit einer Zeit von 1:09.82 Minuten und lagen unter anderem hinter den Teamkolleginnen Kim Kalicki (Eintracht Wiesbaden) / Talea Prepens (MSC Magdeburg) die Fünfte waren und den Ersten des Durchgangs, Lisa Buckwitz (BRC Thüringen) und Kira Lipperheide (TV Gladbeck). „Wir sind super zufrieden. Im erste Lauf war es mit der Startnummer etwas unglücklich. Mit Nummer vier hat man keine Chance auf Geschwindigkeit zu kommen. Im zweiten Lauf hat Leonie alles gegeben. Mit Startbestzeit und Bahnrekord sind wir mega zufrieden“, sagte Nolte, nach dem Rennen, das ihr Bob als Dritter abschloss. Auf Platz eins und die US-Amerikannerinnen Kaillie Armbruster Humphries / Jasmine Jones fehlten knappe drei hundertstel Sekunden, auf Rang zwei und die Schweizerinnen Melanie Hasler / Nadja Pasternack waren es zwei Hundertstel Abstand. Die Bobs von Kalicki (+0,23) und Buckwitz (+0,44) landeten als Vierte und Fünfte knapp hinter dem Podest. Allerdings durften sich Kalicki und Prepens über Europameisterschafts-Bronze freuen, für Nolte / Kluwig gab es sogar Silber hinter dem Schweizerbob bei der Race-in-Race ausgetragenen Kontinentalmeisterschaft.

Bügelpech für Matthias Sommer im Team Friedrich
Im Viererbob hatte Anschieber Matthias Sommer vom BSC Winterberg Pech mit seinen Mitstreitern, dass im Bob von Francesco Friedrich im ersten Lauf eine der Anschub-Bügel nicht früh genug hineinging und somit Zeit verschenkt wurde, so dass es nur Platz 14 im ersten Durchgang war. Am Ende reichte es für Platz sechs nach drittbester Zeit im zweiten Lauf. Der Sieg ging ans deutsche Team von Adam Ammaour vor dem von Johannes Lochner. Dritte wurden die Schweizer um Pilot Michael Vogt.
 

Foto: IBSF / Viesturs Lacis