Sieg und Bronze für Laura Nolte

BSC-Pilotin gewinnt mit Deborah Levi erneut im Zweierbob / Dritte Plätze für

Skeletoni Jacqueline Pfeifer im Mixed und Doppelsitzer-Rodlerin Cheyenne

Rosenthal

Lillehammer/Park City (pst). – Das erste komplette Weltcup-Wochenende des Winters in allen drei Kufen-Disziplinen Bob, Rodeln und Skeleton brachte auch zahlreiche Topplatzierungen für die Athletinnen aus dem Bereich des Nordrhein-Westfälischen Bob- und Schlittensportverbandes (NWBSV).

Allen voran Bobpilotin Laura Nolte (BSC Winterberg) überzeugte nach den Weltcups in Cortina d’Ampezzo und Innsbruck-Igls im norwegischen Lillehammer erneut. Nach Platz drei im Monobob hinter der Siegerin der Bree Walker (Australien) und der Österreicherin Katrin Beierl gelang im Zweierbob mit Anschieberin Deborah Levi (SC Potsdam) der dritte Sieg im dritten Rennen mit einer Rekordzeit von 5,26 Sekunden am Start im ersten Lauf. „Wir sind super zufrieden. Wir haben uns schon gedacht, dass bei den Bedingungen ein Startrekord möglich ist. “, sagte Nolte. Der Bahnrekord wurde im ersten Lauf um vier hundertstel Sekunden verpasst.

Im Zweierbob gab es einen deutschen Dreifach-Triumph Kim Kalicki (TuS Eintracht Wiesbaden) hatte mit Talea Prepens (MSC Magdeburg) eine neue Anschieberin dabei. Beiden gelang Platz zwei vor Lisa Buckwitz (BRC Thüringen) mit Kira Lipperheide und Neele Schuten (beide TV Gladbeck) zwei weiteren NWBSV-Athletin als Anschieberinnen. Buckwitz war im ersten Lauf zunächst noch mit Lipperheide an den Start gegangen, aufgrund muskulärer Probleme von Lipperheide sprang in Lauf zwei dann Schuten ein und das mit furiosem Start: Buckwitz und Schuten dürfen sich nun gemeinsam mit Nolte und Levi den neuen Startrekord (5,26 Sekunden) teilen.

Platz vier und drei für „Jacqua“ Pfeifer

Im Skeleton waren Jacqueline Pfeifer (RSG Hochsauerland) und Hannah Neise (BSC Winterberg) aus dem Bereich des NWBSV die beiden besten Deutschen las Vierte und Neunte. Mit 26 Hundertstel war der Abstand zum Podium, das Janine Flock (Österreich), die Britin Tabitha Stoecker und die Belgierin Kim Meylemans belegten, für Pfeifer schon beträchtlich. Nach dem Sieg im ersten Rennen bleibt die Brachbacherin aber mit Flock Führende im Gesamtweltcup und durfte sich im Mixed-Team mit Axel Jungk (Dresdener SC) über Platz drei hinter den siegreichen Briten Tabitha Stoecker / Marcus Wyatt und Mystique Ro / Austin Florian aus den USA freuen, auf die nur zwei Hundertstel fehlten. Hannah Neise wurde im Mixed-Team mit Felix Keisinger (WSV Königssee) Zwölfte. „Es macht einfach Spaß, wir kennen uns gut und sind gut befreundet, haben den ganzen Sommer zusammen trainiert“, sagte Pfeifer über die erfolgreiche Kombination mit Jungk.

Doppelsitzerduo Degenhardt/ Rosenthal auf Bronzerang

Nach dem starken Weltcup-Auftakt auf der Heimbahn in Winterberg mit drei ersten Plätzen im Doppelsitzerrennen, dem Mixed-Doppel sowie dem Team gab es für das sächsisch-sauerländische Duo Jessica Degenhardt (RRC Altenberg) / Cheyenne Rosenthal (BSC Winterberg) zum Auftakt der US-Weltcups in Park City erneut eine Podiumsplatzierung. Lediglich die BSD-Kolleginnen Dajana Eitberger (RC Ilmenau) und Magdalena Matschina (SV Bad Feilnbach) sowie die Österreicherinnen Selina Egle/ Lara Kipp waren schneller. Der Bronzerang in Park City bedeutet für Degenhardt / Rosenthal eine gemeinsame Führung im Weltcup mit Eitberger / Matschina sowie Egle / Kipp. Alle drei Doppel haben 170 Punkte nach den ersten beiden Rennen.

 

Foto: Viesturs Lacis/ IBSF