Silber für Sommer zum Abschluss der Olympischen Spiele

Insgesamt sechs Medaillen für die NWBSV-Sportler in Cortina

Cortina d‘Ampezzo (pst). – Mit dem Gewinn der Silbermedaille von Anschieber Matthias Sommer (BSC Winterberg) im Viererbob mit dem Team von Bobpilot Francesco Friedrich (BSC Sachsen Oberbärenburg) gab es eine weitere Medaille für einen Sportler aus dem Bereich des Nordrhein-Westfälischen Bob- und Schlittensportverbandes (NWBSV). Es war das sechste Edelmetall für eine Aktive beziehungsweise einen Aktiven eines NWBSV-Vereins.
Die Skeletoni Jacqueline Pfeifer von der RSG Hochsauerland machte mit zwei Mal Bronze im Einzelrennen und im Mixed-Team den Auftakt. Es folgten die Medaillen im Bob von Laura Nolte, die Silber im Monobob sowie Gold im Zweier mit Anschieberin Deborah Levi (SC Potsdam) gewann, und Anschieberin Neele Schuten (TV Gladbeck, die mit Lisa Buckwitz (BRC Thüringen) nach vier Läufen Silber holte. Beim Sieg des Teams von Johannes Lochner (BC Solitude Stuttgart) bedeutete die Silbermedaille das zweite olympische Podium für Sommer, der sich vor vier Jahren mit dem mittlerweile zurück getretenen Pilot Christoph Hafer (BC Bad Feilnbach) im Zweierbob der Männer über Bronze freuen durfte. Für das Duo Nolte / Levi gab es sowohl 2022 als auch 2026 Gold. Die in Unna geborene Pilotin blieb in Yanqing im Monobob als Vierte knapp ohne Medaille. In Cortina fehlten nur vier hundertstel Sekunden auf Gold. Mit Silber gewann Nolte die erste deutsche olympische Medaille im Monobob überhaupt.
Neben Nolte und Sommer gewannen vor vier Jahren Skeleton-Olympiasiegerin Hannah Neise und Bob-Anschieber Christopher Weber (beide BSC Winterberg), damals Bestandteil des Teams Lochner Medaillen. Die Bilanz von vier Mal Edelmetall für NWBSV-Sportler wurde bei diesen Olympischen Spielen mit sechs Medaillen überboten. Von den 26 deutschen Medaillen bei diesen Winterspielen wurden 19 im Eiskanal errungen.

 

Foto: Viesturs Lacis | IBSF