Altenberg (pst). – Vierte Plätze bei Großereignissen werden oft als undankbar bezeichnet. Allerdings ist ein vierter Rang nicht nur aller Ehren wert, sondern auch ein Riesenerfolg. Für die Starterinnen aus dem Bereich des Nordrhein-Westfälischen Bob- und Schlittensportverbandes (NWBSV), die Doppelsitzer Lara Hartmann / Marit Koch und Laura Koch (alle BSC Winterberg) im Einzel, waren die vierten Ränge bei der Junioren-Weltmeisterschaft in Altenberg ein Zeichen dafür, dass sie alle einen weiteren Schritt Richtung absolute Spitze getan haben.
Beim Sieg der Lettin Margita Sirsnina vor der wesentlich erfahrenen Anka Jaenicke (WSV Königssee) und der Junioren-Olympiasiegerin Antonia Pietschmann (RC Ilmenau) war Laura Koch im Einsitzer drittbeste Deutsche. Rund 18 hundertstel Sekunden betrug der Abstand zu Rang eins. Knapp ein Zehntel fehlte zum Podium.
Der dritte Platz war ähnlich nah dran für die Doppelsitzerinnen Lara Hartmann und Marit Koch. Zu den Siegerinnen Lina Riedl und Anna Lerch aus Österreich waren es allerdings über sechs Zehntel. Bestes deutsches Doppel waren Luise Röder und Maria Schneider (beide ESV Lok Chemnitz) als Zweite vor den Italienerinnen Alexandra Oberstolz und Katharina Kofler.
Foto: Arvid Kaffke / BSD
